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Was ist Spielsucht? Könnten Sie vielleicht spielsüchtig sein?

Die Symptome erkennen

Es ist 3 Uhr nachts. Eigentlich wollten Sie vor vier Stunden bereits im Bett sein. Nur noch dieses eine Spiel, dann ist Schluss. Okay, noch eins. Diese Sätze gehen Ihnen immer wieder durch den Kopf. Eigentlich müssten Sie längst schlafen, da in vier Stunden der Wecker klingelt. Doch es geht nicht.

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung zumindest teilweise wiederfinden, besteht der Verdacht, dass Sie spielsüchtig sein könnten. Sie sollten sich daher mit einer möglichen Spielsucht auseinandersetzen und diese ernstzunehmende Krankheit behandeln lassen. Wie Sie die Symptome erkennen, wie ein klassischer Krankheitsverlauf aussieht und wo Sie Hilfe bekommen, erfahren Sie hier.

Was versteht man unter Spielsucht?

Der deutsche Glücksspielmarkt wächst rasant. Immer mehr Menschen setzen auf die Chance, in kurzer Zeit viel Geld zu gewinnen. Allein 2015 verzeichnete der Glücksspielmarkt in Deutschland ein Wachstum von 15 Prozent. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben knapp 80 Prozent der Menschen zwischen 17 und 65 Jahren schon einmal an einem Glücksspiel teilgenommen. Nicht selten rutschen Zocker dabei unbemerkt in die Spielsucht ab und haben mit massiven psychischen und finanziellen Problemen zu kämpfen.

Menschen, die an einer Spielsucht leiden, haben oft große finanzielle und psychische Probleme.

Die Spielsucht beschreibt ein unkontrolliertes Verhalten beim Glücksspiel. Die betroffenen Menschen sind nicht mehr in der Lage, das Ausmaß der aufgebrachten Zeit und die Höhe der eingezahlten Beträge zu kontrollieren. Spielsucht wird auch als pathologisches Spielverhalten oder zwanghaftes Spielen bezeichnet. In der Psychatrie wird ein Klassifikationssystem verwendet, um psychische Erkrankungen zu definieren und zu diagnostizieren. Demnach wird Spielsucht medizinisch unter den Abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle eingeordnet.

Symptome richtig deuten

Wenn Sie dauerhaft und wiederholt spielen, obwohl Sie durch Glücksspiele bereits sowohl finanzielle als auch psychische Schäden davongetragen haben, könnten sie krank sein oder an Spielsucht leiden. Es gibt einige Symptome, die für ein Suchtverhalten sprechen.

Ausgehend vom diagnostischen und statistischen Handbuch für psychische Störungen, kurz auch DSM genannt, gibt es klassische Symptome einer Spielsucht. Treffen drei bis vier dieser Merkmale auf Sie zu, ist ihr Spielverhalten bereits problematisch. Wenn fünf der folgenden Merkmale auf Sie zutreffen, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit einer Spielsucht.

Die zehn klassischen Merkmale der Spielsucht:

  • Sie haben wiederholt versucht, ihr Spielverhalten zu kontrollieren oder aufzugeben, waren jedoch erfolglos
  • In Ihrem Alltag drehen sich viele ihrer Gedanken um das Glücksspiel
  • Sie steigern ihre Einsätze, um eine Erregung zu erreichen
  • Sie spielen, um Probleme und negative Gedanken zu vergessen
  • Trotz großer finanzieller Verluste spielen Sie weiter
  • Beim Versuch, das Glücksspiel einzuschränken oder aufzugeben, werden Sie unruhig und sind schnell gereizt
  • Sie lügen ihre Mitmenschen an, um das Ausmaß des Problems zu vertuschen
  • Sie scheuen auch keine illegale Handlungen, um das Glücksspiel zu finanzieren
  • Sie gefährden wichtige Beziehungen am Arbeitsplatz oder im Privatleben
  • Sie besorgen sich Geld aus ihrem Umfeld, um weiterspielen zu können

Spielsucht in Deutschland

Spielsucht in Deutschland

Jeder zweite Mensch in Deutschland nimmt regelmäßig an einem Glücksspiel teil. Egal ob beim Lotto, in der Spielbank oder im Online Casino, die Angebote sind vielfältig. Eine große Anzahl an Anbietern lockt mit Echtgeldspielen und hohen Gewinnen. In Deutschland hat der starke Wachstum von Glücksspielanbietern jedoch auch zu einer größeren Anzahl an Spielsüchtigen geführt.

Schätzungen zufolge haben mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland Probleme mit dem Glücksspiel, was oft als Vorstufe zur Spielsucht gilt. Eine Erhebung der SUCHT HAMBURG GmbH 2015 ergab, dass auch Jugendliche trotz des gesetzlichen Verbots häufig an Glücksspielen teilnehmen. Demnach spielen 9,5 Prozent der 14- bis 17-Jährigen in Hamburg regelmäßig online um Echtgeld. Knapp 60 Prozent aller befragten Jugendlichen gaben an, in ihrem Leben bereits mindestens einmal an einem Glücksspiel teilgenommen zu haben.

Der Verlauf einer Glücksspielsucht

Eine Spielsucht ist besonders gefährlich, da der Verlauf der Krankheit schleichend ist. Wenn Menschen erkennen, ein Problem zu haben, ist es oft bereits zu spät. Vom gelegentlichen Zocken bis hin zu einem problematischen Spielverhalten und zur Abhängigkeit sind die Übergänge oft fließend.

Der klassische Verlauf einer Spielsucht:

  1. Der positive Beginn
  2. Sie haben erst vor kurzem mit dem Glücksspiel begonnen und sofort erste Erfolge erzielt. Kleinere oder sogar größere Gewinne sind auf ihrem Konto gelandet. Sie spielen zunächst nur gelegentlich, empfinden dabei aber zunehmend größere Glücksgefühle. Ihre Vorstellungen werden immer unrealistischer und ihre Wunschgedanken größer. Deshalb neigen Sie auch dazu, immer höhere Beträge einzusetzen.

  3. Das Glücksspiel wird Teil ihres Alltages
  4. In der zweiten Phase stellen sich erste Verluste ein. Sie reden sich jedoch ein, das verlorene Geld mit den gelegentlichen Gewinnen abdecken zu können. Immer öfter kreisen ihre Gedanken am Tag um das Glücksspiel. Sie schmieden Pläne, wann Sie das nächste Mal zocken können und sagen dafür auch Treffen mit Freunden oder der Familie ab. Bereits in dieser Phase sind Sie nicht mehr in der Lage, dem Spiel zu widerstehen.

  5. Sucht
  6. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie bereits verloren und das im doppelten Sinn. Neben bereits existierenden finanziellen Problemen sind Sie auch der Sucht erlegen. Sie stellen für das Glücksspiel alle sozialen Aktivitäten hinten an, vereinsamen im schlimmsten Fall und bekommen psychische Probleme. Diese Eigendynamik können Sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr stoppen.

Wo erhalten Sie Hilfe?

Die Behandlung einer Spielsucht umfasst zwei Bereiche. Zum einen müssen Sie psychotherapeutische Hilfe in Form einer Therapie in Anspruch nehmen und in den meisten Fällen sind auch Maßnahmen zur Schuldenregulierung nötig. Oft helfen Selbsthilfegruppen, um mit anderen pathologischen Spielern zu reden und Erfahrungen auszutauschen. Nachfolgend finden Sie wertvolle Links, die Ihnen helfen werden.

Anonyme Spieler

Die erste Anlaufstelle bei einer Spielsucht sind oft die Selbsthilfegruppen der Anonymen Spieler GA. Die Gemeinschaft ist deutschlandweit vertreten. In zahlreichen deutschen Städten treffen sich Betroffene einmal wöchentlich, um über ihre Spielsucht zu reden. Sie können in dieser Runde ohne Scheu offen über ihr Problem sprechen. Die Treffen vermitteln Ihnen vor allem das Gefühl, mit ihrer Krankheit nicht allein zu sein. Die erste Gruppe wurde 1982 in Hamburg gegründet, noch im gleichen Jahren formierten sich zahlreiche weitere GA-Gemeinschaften in Deutschland. Auf der Internetseite der Anonymen Spieler GA erhalten Sie weitere Informationen zur Gemeinschaft sowie eine Liste mit den Kontaktdaten für alle Gruppen in Deutschland.

Mittlerweile gibt es deutschlandweit, sowohl in Groß- als auch Kleinstädten, zahlreiche Beratungsstellen zum Thema Spielsucht.

Beratungsstellen in ihrer Nähe

Eine erste Anlaufstelle für Menschen, die Probleme beim Glücksspiel haben oder bereits spielsüchtig sind, ist die örtliche Beratungsstelle. Mittlerweile besitzt bereits jeder kleinere Ort in Deutschland eine Einrichtung, die über Suchterkrankungen informiert und weitere Schritte mit Ihnen zusammen plant. Eine gute Übersicht zu allen Sucht-Beratungsstellen in Deutschland finden Sie hier.

Schulden regulieren

Neben psychischen Problemen sind auch finanzielle Sorgen eine häufige Folge der Spielsucht. In diesem Fall sollten Sie sich bei einer Schuldnerberatungsstelle über mögliche Wege aus der Verschuldung informieren. Eine gute Übersicht mit den Kontaktdaten der nächstgelegenen Schuldnerberatungsstelle finden Sie unter forum-schulderberatung.de.

Weitere Informationsquellen

Es gibt zahlreiche weitere Informationsquellen für Suchtkranke sowie deren Angehörige. Die Internetseite Spielen mit Verantwortung bietet Auskünfte zu ambulanten und stationären Therapien. Zudem erhalten dort auch Familienmitglieder und Freunde wertvolle Ratschläge, wie Sie am besten mit der betroffenen Person umgehen können und wie sie Ihnen helfen können.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock, die Gemeinschaft der 16 zuständigen Lotteriegesellschaften in Deutschland, bietet in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Telefonberatung an. Dort erhalten Interessierte sowie Angehörige eine Beratung zu allen Themen rund um die Glücksspielsucht.

Telefonische Beratung von DLTB und BZgA

Die telefonische Beratung steht Ihnen von Montag bis Freitag zwischen 10 bis 22 Uhr sowie von Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung. Der Anruf ist kostenlos und Sie bleiben anonym. Die ausgebildeten Experten am anderen der Leitung hören Ihnen nicht nur zu, sondern können auch zahlreiche Ratschläge geben, wie Sie einen Weg raus aus der Spielsucht finden.

Spielsucht bekämpfen

Es ist wichtig, dass Sie die Spielsucht als Krankheit anerkennen. Wie jede andere Erkrankung auch, können Sie dieses Problem nur mit professioneller Hilfe lösen. Zögern Sie nicht und handeln Sie frühzeitig. Wenn Sie erkennen, ein Problem mit dem Glücksspiel zu haben, bieten Ihnen vor allem unsere Links zahlreiche Anlaufstellen im Internet. Auch die telefonsiche Beratung ist ein guter Anfang. Je länger Sie warten, desto schlimmer können die psychischen und finanziellen Probleme werden.

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